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Einige Beispiele
 

a) Unser Schaufenster wurde letztes Jahr dreist aufgebrochen und Waren im Einkaufswert von 1500.- entwendet. Genau für solche Fälle hatte ich bei der Allianz eine Versicherung abgeschlossen. Natürlich will man für diesen 'enormen' Schaden nicht aufkommen, trotz dem klaren Versprechen seitens des Verkäufers damals bei Abschluss der Versicherung. Es liege ein Beratungsfehler vor, solche Versicherungen würden natürlich viel mehr kosten. (Prämie bei 2000.-/Jahr und mehr, statt nur 350.- wie von mir mehrere Jahre lang bezahlt. Diese unnütze Versicherung natürlich gleich ersatzlos gekündet, nochdem nicht einmal eine Sirene und Funkkamera, verbunden mit Sicherheitsfolie, die es nahezu unmöglich macht, etwas aus einer Vitrine zu entwenden.. genügt hätten, um eine Sachversicherung günstiger zu bekommen. Nur was im 300kg-Tresor liegt, ist dann auch versichert. Ausserhalb des Tresors im Laden im 3.Stock, auch nicht mit der teuren Securitas Direct Alarmanlage wäre nichts versichert. So spare ich nun pro Jahr schon 350.- mehr für meinen Help Account.. und kann halt keine Werte (> ca. 300.-) mehr im Schaufenster haben.

Wenn ich in einem solchen Fall in der HC Community versichert* gewesen wäre, und bisher total 450.- einbezahlt hätte, hätte ich Deckung bis zu einem Betrag von 4500.- gehabt (Mit Faktor 10 - dieser Faktor ist allerdings noch nicht definiert, könnte auch nur bei 6 oder 7 liegen). Meine Schilderung und das Polizeiprotokoll hätte ich im Forum gepostet und alle interessierten Mitglieder hätten mit verschiedenem Gewicht (gemäss ihrem Level) darüber abgestimmt, dass z.Bsp. 75% (nur 75, weil vielleicht einige mit Recht fanden, dass es etwas fahrlässig ist, Uhren mit Wert von 1500.- in einer Vitrine zu zeigen, die nicht mit Panzerglas geschützt ist..) vom Schaden ausbezahlt werden sollen - 1125.- also. Dem hätte ich dann zugestimmt, und um weiterhin meinen Level von 1 (von 1-10) halten zu können, behalte ich 450.- in meinem Konto und lasse mir 625.- zur teilweisen Deckung meines Schadens auszahlen. Oder ich stocke gleich mein Konto auf, zahle nichts aus und habe nun neu einen Level von 2.5 (Level 10 = 4000.-, Deckung bis zu 40'000.-)

375.- Franken hätte ich nun zwar verloren - aber gegenüber der vollen Versicherungsdeckung der Allianz oder anderen, wo es immer noch fragwürdig ist, ob die jeweilige Versicherung überhaupt je etwas gezahlt hätte (neben dem Glasbruch, den wir jetzt hier ausgeklammert haben), hätte ich schon nur rein an Prämien bereits 6000.- verloren ! (3 Jahre lang war nichts passiert). Hätte die Allianz meinen ganzen Schaden übernommen, wäre mir in der Folge auch mit hoher Wahrscheinlichkeit die Police gekündet worden, weil sie schon einmal wegen einem Rechtsschutzfall hat etwas zahlen müssen (allerdings selbst verschuldet). Und keine andere Versicherung hätte mich neu aufgenommen, weil 'schwarze Listen' ausgetauscht werden über unangenehme und vor allem: Unlukrative Kunden. Nach meiner ungerechtfertigten Betreibung durch dieselbe 'Allianz' wegen einer doppelten Unfallversicherung, resp. meiner Intervention, wollte mir zum Beispiel die recht dubiose Firma 'swisscaution' (die nicht zur Allianz Gruppe gehört) aus ungenannten Gründen keine Garantie für den Mietzins geben, obwohl man sich dort das eigene Geld sehr teuer und ohne wirkliches Risiko für swisscaution zurückmietet.

b) Ein Musiker ist seit 10 Jahren Mitglied beim HelpClub und hat schon 4000.- einbezahlt. Durch die Deckung von Fällen anderer Mitglieder ist dieser Betrag auf 3200.- geschrumpft. Beim Aufbau für ein Konzert im Ausland passiert ihm ein Ungeschick: Sein eigenes 8000.- teures Mischpult fällt von 2m Höhe auf den Boden und macht keinen Wank mehr. Niemand will ihm die 2000.- Bürgschaft leihen, die er für die Miete eines Ersatzes dringend benötigen würde. Alle machen auf stur.. wie das öfters der Fall ist wenn es um Geld geht. (Wie wenn jemand, der seit Jahrzehnten normal verdient, plötzlich wegen so einem Betrag zum Sozialfall werden könnte !)
- Der HC bietet nun innerhalb einer Stunde einen Sofort-Kredit und übernimmt die Miete.
- Nachdem der Unfall im Forum geschildert wurde und klar geworden ist, dass man das Gerät nicht mehr reparieren kann, übernimmt der HelpClub 80% des Schadens (auch unter Beachtung des Zeitwertes, wieso sollte ich nach etlichen Jahren den Neupreis erstattet bekommen?), also 6400.-.
(Vielleicht findet sich über das Forum aber auch ein Bastler, der noch 1500.- für das Gerät bietet, oder einer, der es für 1000.- wieder voll zum Laufen bringt..)
-Dieser Betrag wird nun mit den 3200.- zur Hälfte vom Musiker-Konto selber getragen und zur anderen Hälfte werden die 183 Konti der anderen Mitglieder um jeweils 17.48 .- reduziert.

Eine andere Versicherung hätte gar nichts bezahlt, weil ihm das Ungeschick selber passiert ist. Egal ob er nun über die Jahre schon 50'000.- einbezahlt hat. Er wäre fast gezwungen gewesen, Betrug über eine Haftpflicht eines unbeteiligten Dritten anzustiften. Auch hätte ihm keine andere Versicherung mit Bargeld ausgeholfen, weil man ja zu seinen Kunden nie über den Weg trauen kann ;)

c) 6 Jahre lang musste ich nun für mein geleastes Auto jeweils CHF 2500.- /a für die obligatorische Vollkaskoversicherung bezahlen. Das Wort 'Vollkasko' beinhaltet ja, dass jeglicher Schaden, den man sich vorstellen kann, gedeckt ist. Natürlich ist mir nie etwas grösseres passiert, man fährt ja vorsichtig und ist stets darauf vorbereitet, dass andere Mist bauen. Trotz dieser nutzlos einbezahlten 15'000.- ist nun aber die Allianz nicht einmal bereit, mir etwas zu bezahlen für das Auswecheln der Kunststoffpartie, welche mir einmal beim Rückwärts-Einparken recht zerkratzt wurde, weil ich einen Pfosten übersehen hatte.. Im HelpClub stünden die Chancen nicht schlecht, so etwas (Alltägliches, klar Ungewolltes; wer macht schon willentlich sein eigenes Auto kaputt?) bezahlt zu bekommen.
Gemäss Aussagen des Vertreters hätte man lügen müssen und behaupten, ein Dritter hätte den Schaden erwirkt. Schöne 'Voll'kasko! Eigentlich hätten auch die beiden teuren (über 6000.-) Reparaturen die ich dazu noch hatte, bezahlt sein müssen.

d) HDI Hausrat Versicherung - Auf Biegen und Brechen nichts zahlen !

Wir zahlen seit vielen Jahren die HDI Prämien (Hausrat+Privathaftpflicht) und hatten nie einen Schadenfall. Letzten Sommer aber nun wurde in meinen Lagerraum eingebrochen und Licht-Equipment für einen Anlass in der Höhe von ca. 750 Euro gestohlen. 
Der Raum befindet sich im Ausland (CH) und die Geräte befanden sich nur wenige Tage dort. Zum Glück, denn sonst hätte der Vorfall nicht in die (teure) Auswärts-Komponente der Police gepasst. 
Als erstes hatte ich mich mit dem Polizeirapport bei der HDI gemeldet, die mir ein Formular zuschickte, wo ich den Vorfall nochmals beschreiben musste mit sämtlichen Details - und auch alle Kaufquittungen der Geräte aufwändig zusammengetragen hatte. Zeitaufwand : Einen ganzen Nachmittag.

Als nächstes meint die HDI lapidar, das sei ein Vorfall im Ausland und daher nicht gedeckt (!). Ich durchforste nochmals die AGB der Police und finde klar die Stelle, wo es heisst, alle Habe ist auch im Ausland versichert und zwar bis zu 60'000 EUR.
Triumphierend teile ich dies der HDI mit, aber die meint nur, ich müsse nun beweisen, dass die Geräte weniger als 8 Wochen dort waren. Klar kann ich, die meisten Geräte hatte ich ja extra für den Anlass gekauft und zuhause noch wochenlang programmiert. Es gibt etliche Zeugen.

Erst jetzt liest jemand bei der HDI offenbar den Polizeirapport. Als nächstes wird nun bemängelt, dass ich nicht auch noch Rechnungen beigelegt hätte über die Reparaturen nach dem Einbruch ("Die selbstverständlich auch von der HDI übernommen würden"). Ich antworte nur, man solle doch froh sein - offenbar war es möglich, die aufgebrochene Tür wieder zu richten .. und da ich nun keine Güter mit Wert mehr da habe, eilt es mir auch nicht. (Die Verwaltung des MFH, wo der Einbruch stattfand, wollte den Aufwand wohl auch nicht machen, die Tür, die sich zuhinterst in einem Kellerabteil befindet, zu ersetzen). Ich plane nun, die Tür bei Gelegenheit selber zuzumauern.

Inzwischen hatte ich, noch im 2012, der HDI schriftlich mitgeteilt, falls sie nun diesen kleinen Schadenfall nicht kulant erledigen, könne sie alle unsere Policen als gekündigt betrachten. Weil ich mit Verzicht auf solch eine nutzlose Versicherung mehr Geld spare als bei Auszahlung der Schadensumme.

Nächster Schachzug von HDI : Es sei gar kein Einbruch gewesen. Wie bitte ?!?!? frage ich nach. Der Polizeirapport sei 'widersprüchlich' und man gehe davon aus, dass die Tür gar nicht verschlossen war. 
Ich frage sofort nochmals bei der Polizeidienststelle nach, und die Beamtin, die den Rapport gemacht hatte, präzisiert sogleich: Es sind sogar 3 Türen mit Brechstange aufgestemmt worden, bevor die Täterschaft die Liegeschaft wieder auf der anderen Seite des Lagerraumes mit schwerem Tor (von innen zu öffnen) verliess! 
Gleichzeitig bekomme ich nun im Wochentakt Mahnungen für die Prämien 2013 besagten "Rundum Sorglos Pakets"! Ich schicke die jeweils wieder zurück mit der Bemerkung, "Vertrag wurde gekündet nach Schadenfall". Nach langem Hin&Her, ich muss nochmals schriftlich und eingeschrieben künden (Dabei hatten sie meine E-mails und Faxe mit den vorangegangenen Kündigungen ja erhalten..) - wird die Kündigung endlich bestätigt: Auf Februar 2016 ! 
Nun erhalte ich vor ein paar Tagen noch die Betreibung . Geforderter Betrag : Doppelt so hoch wie die Jahresprämie !! So geht man also mit einem längjährigen guten Kunden um. Mit meiner vergeudeten Zeit und diesem zusätzlichen Schaden wären wir nun schon bald bei 3000 EUR. 
Versicherungsdeckung habe ich jetzt, wie von der HDI angedroht, auch schon seit einigen Wochen keine mehr. Eine Versicherung, die nichts deckt, aber doppelt so viel kostet, die nicht kündbar und auch nicht durch eine andere zu ersetzen ist - toll! Nur den grossen Ärger, den habe ich damit.

Jetzt kommt natürlich meine Rechtsschutzversicherung zum Zug und alles wird die HDI wohl ziemlich teuer zu stehen kommen.

Ich kann jedem nur raten, der eine Sachversicherung bei der HDI oder einer ähnlichen Gesellschaft hat, deren einziges Interesse im Einsammeln von Prämiengeldern liegt: Sofort künden. Und viel Geld sparen. Hat man dann doch mal wieder einen Schaden, ist es auch sehr angenehm , diesen einfach so hinzunehmen und auf das ganze zeit- und nervenaufreibende Theater zu verzichten.

Nachtrag Juli 2013 :
Mein Anwalt von der DEXTRA Rechtsschutz hat erfolgreich interveniert. Der Schaden wurde ausbezahlt. Merkwürdig ist die Begründung von der HDI :

"Nach erneuter Prüfung der Sachverhalts haben wir uns dazu entschieden, für den Schaden Deckung zu erteilen. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Schaden auf eine nicht versicherte Begehungsweise entstanden ist erscheint uns derart gering, dass wir im Umkehrschluss von einem versicherten Einbruchdiebstahl ausgehen."

Für diese Einsicht hätte ein Blick in die eigenen AGB auch genügt!

Der Help-Club ersetzt keine Hausratsversicherung, aber auf die teure Auswärts-Komponente kann man getrost verzichten, denn dort winden sich die Versicherer..

e) folgt ..

:: subwave Internet Zurich and Baselupdated 28.07.13